Das zu DDR-Zeiten als "Volkseigenes Kaliwerk Thomas Müntzer" bekannte Kaliwerk Bischofferode nahm bereits 1911 seine Förderung auf. Das Bergwerk war bis 1993 in Betrieb. Zwischen 1990 und 1993 wurden unter der Regie der Treuhandanstalt über 1.000 Arbeitsplätze abgebaut. Für 700 verbliebene Kumpel erfolgte die Stilllegung nach großen Protesten im Zuge der Übernahme durch einen westdeutschen Investoren. Heute sind noch rund 100 Beschäftigte auf dem Bergwerk tätig um es zu sichern und für die endgültige Aufgabe vorzubereiten.