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Unternehmen der deutschen Montanindustrie

Industrie(ist)Kultur

Nach wikipedia.de steht der Begriff der “Industriekultur” für die Beschäftigung mit der gesamten Kulturgeschichte des industriellen Zeitalters. Zur gesamten Geschichte gehört auch immer die Gegenwart, hier wird die Geschichte von morgen geschrieben. Die Geschichte der Industrie war auch immer eine Geschichte von Menschen. Ob als Unternehmer oder Werktätiger haben sie eine Kultur begründet, die bis heute in der Lebensart von Land und Leuten nachwirkt und lebendig bleibt. Was für ein austauschbares Fleckchen Erde wäre das Ruhrgebiet ohne seine Unternehmerpersönlichkeiten und Malocher?

Die New Economy kam.... und ging

Kohle und auch Stahl, einstige Stars des Wirtschaftswunders, gehörten Ende des vergangenen Jahrtausends hierzulande fast schon zum alten Eisen. Dass Stahl nach wie vor der Baustoff wäre aus dem die Zukunft gebaut wird, wollte die verrückte Börse der “DotCom-Jahre” nicht mehr wahr haben. Die traditionsreichen Mannesmannröhrenwerke wechselten zu dieser Zeit für 1 Deutsche Mark ihren Eigentümer. Jedem noch so fragwürdigen Internet-Startup wurde mehr Wert attestiert. Doch der New-Economy-Hype war Anfang dieses Jahrtausends endgültig vorbei: Die DotCom-Blase platzte und die “Old Economy” rückte dank ihrer Substanz wieder in das Blickfeld der wachgerüttelten Anleger.

Old Economy - oder das Comeback eines Superstars

Im Jahr 2006 stehen wir in Duisburg vor dem ersten Hochofenneubau in Deutschland seit 1993 und die Stahlkonzerne verzeichnen rund um den Globus volle Auftragsbücher und Rekordergebnisse. Kokereineubauten stehen an und nach Jahren der Zechenschließungen und der Diskussionen über einen Auslaufbergbau wird die Realisierung eines unsubventionierten Kokskohlenbergwerks bei Hamm zumindest ernsthaft geprüft.

In vielen Städten an Rhein und Ruhr zeugen nur noch Industriedenkmale von der Zeit der “1000 Feuer”. Im Zuge zahlreicher Fusionen konnten vor allem die rheinfernen Stahlstandorte ihre logistischen Nachteile gegenüber den rheinnahen Werken nicht kompensieren. Trotz der einschneidenden Entwicklungen bedeutet das nicht, dass sich die Montanindustrie aus unseren Breitengraden zurückgezogen hat. Sie rationalisiert und konzentriert sich. Wo früher von großen Belegschaften auch viele einfache Tätigkeiten manuell ausgeführt wurden, verrichten heute Facharbeiter ihre spezialisierte Arbeit und überwachen größtenteils Maschinen.

Die heutige Montanindustrie ist so leistungsstark wie eh und je. Warum das so ist, können Sie auf den folgenden Seiten entdecken:

Live: Deutsche Edelstahlwerke Witten Live: ThyssenKrupp Steel Live: Hüttenwerke Krupp Mannesmann Live: DK Recycling Duisburg Live: Kokerei Prosper Bottrop Live: Bergwerk Prosper Haniel Bottrop

/// Wir danken allen hier vertretenen Unternehmen für ihre Kooperation und Fotografiermöglichkeit ///

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