Bergwerk Westfalen

Teil der Nordwanderung des Bergbaus an der Ruhr

Das Bergwerk Westfalen in Ahlen nahm 1913 seine Förderung auf (Schacht 1/2) und hatte in Spitzenzeiten 3 1/2 tausend Beschäftigte. Die maximale Förderung lag 1982 bei 2,7 Mio. Tonnen. 1936 wurde Schacht 3 abgeteuft, 1940 Schacht 4.

Nach dem Krieg folgte Schacht 5 und 1962 Schacht 6. Während im südlichen Ruhrgebiet Zechenschließungen anstanden, war Westfalen Teil der Nordwanderung des Bergbaus im Ruhrgebiet. Die Zeche wurde nicht in die 1968 gegründete Ruhrkohle AG eingebracht, sondern an den Eschweiler Bergwerksverein verkauft. Bis 1983 wird Schacht 7 errichtet und in Betrieb genommen.

1985 wurde in einem Naturschutzgebiet ein Anschlussbergwerk errichtet (Schacht 7) und die RAG übernahm 1989 die Verantwortung. 1991 gibt sie die Schließung des Bergwerks bis 1999 bekannt. Letztendlich wird Westfalen am 30. Juni 2000 stillgelegt und in weiten Teilen abgerissen. Rund um Schacht 1 und 2, der Kaue und der Lohnhalle entstand ein Park in dem sich auch Gewerbe angesiedelt hat.