Bergwerk Reden

Der Anfang der Grube Reden geht zurück auf das Jahr 1848, als Schacht Reden I noch als Betriebsteil der Grube Heinitz abgeteuft wird. 1850 wird das Bergwerk eigenständig, Graf von Reden ist ihr Namensstifter. Bis zum ersten Weltkrieg umfasst die Grube fünf Schächte.

1907 finden 150 Mann den Tot bei einer Schlagwetterexplosion im Flöz Thiele. Nach dem ersten Weltkrieg kommt das Saarland unter französische Kontrolle, dass Bergwerk Reden liegt bis 1935 im “Bassin de la Sarre”.

Ende 1935 besucht Hermann Göring die Grube und der Ausbau zur Musteranlage wird beschlossen. Während des zweiten Weltkiegs werden alle übertägigen Anlagen in zeitgenössischer Architektur neu errichtet.

In der Zeit nach dem Weltkrieg bis 1957 setzt sich die wechselvolle Geschichte des Saarlands fort und Reden steht wieder unter französischer Kontrolle. Später steht unter Regie der Saarbergwerke und unter dem Eindruck der Kohlekrisen mehrfach die Schließung der Grube zur Diskussion. In den 1980er Jahren folgt der Verbund mit der Grube Göttelborn.

Im Jahr 1995 wird das Bergwerk Reden geschlossen. Teile des ehem. Bergwerksgeländes nutzt heute der Gondwana-Park („Die gesamte Geschichte der Evolution unter einem Dach“). In den erhaltenen Bergwerks-Gebäuden haben heute u. a. das Landesdenkmalamt, das Zentrum für Biodokumentation und das Oberbergamt des Saarlandes ihren Sitz.