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Das Bergwerk Fürst Leopold nahm 1913 seine Förderung auf und wurde 1931 mit dem seinerzeit stillgelegten Bergwerk Baldur zusammengelegt. Der Verbund gibt dem Bergwerk bis 1970 den neuen Namen “Fürst Leopold/Baldur”. Im Rahmen der Neuordnung des Kohlebergbaus unter dem Dach der Ruhrkohle erfolgt der Zusammenschluss zum Bergwerk Fürst Leopold/Wulfen. Damit endet die vor und nach dem 2. Weltkrieg lang andauernde Ära unter dem Dach des Hoesch-Konzerns. 1997 erfolgt der Zusammenschluss mit dem Gelsenkirchener Bergwerk Westerholt zum neuen Bergwerk Lippe. Die Förderung auf Fürst Leopold wird hierfür aufgegeben.
Das Bergwerk war mit bis zu 4 1/2 tausend Arbeitsplätzen einer der größten Arbeitgeber Dorstens. Neben Bewetterung und Wasserhaltung haben die Dorstener Anlagen ihre Funktion verloren. Im Gegensatz zu anderen in den letzten Jahren stillgelegten Bergwerken in der Region sind die Tagesanlagen jedoch noch größtenteils erhalten. Die langfristige Nutzung des Areals ist noch nicht abschließend geklärt, bewegt sich derzeit aber im Umfeld von Handel, Wohnen und Freizeit.
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