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Die Königshütte in Bad Lauterberg wurde zwischen 1733 und 1737 mit zwei Hochöfen, Hämmern und Schlackenpochwerken errichtet. Von der folgenden langen Tradition des Werkes und seinem Eisenguss-Sachverstand kündet heute noch ein prächtiger gusseiserner Brunnen auf dem Hüttengelände, der für die Weltausstellung in Paris im Jahre 1889 angfertigt worden ist.
Zwischen 1820 und 1832 wurden in einem zweiten Bauabschnitt neue Hochöfen (Höhe damals rund 10 Meter) und die heute noch erhaltenen Gebäude gebaut. Nach rund 140 Jahren wurde der Hochofenbetrieb 1871 eingestellt und nur noch der Gießerei- und Maschinenbaubetrieb weitergeführt. Erst im Jahr 2002 hat die spätere Künigshütte GmbH ihren Gießerei-Betrieb endgültig eingestellt.
Der Fortbestand der Tradition wird nun vom 1983 gegründeten Förderkreis Königshütte Bad Lauterberg e.V gesichert. Im ehemaligen Probierhaus wird seit 1997 das Südharzer Eisenmuseum auf- bzw ausgebaut. Auch andere Gebäude aus dem denkmalgeschützten Komplex sollen nach Möglichkeit wieder mit authentischem Leben im Bereich der Metallverarbeitung und des Schaugießens gefüllt und erlebbar gemacht werden.
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