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Dr.Edgar Trawnicek
2. Dezember 2020 at 22:43
Danke für ihren interessanten Beitrag zum Transrapid. Ich möchte daran erinnern, dass es eine von politischer Seite initiierte Untersuchung zum Einsatz des Transrapid aus dem Jahr 2007 gibt. Initiiert wurde die Studie von der Abteilung Landesentwicklung des sächsischen Innenministeriums in Dresden.
Titel: Vergleichende Untersuchung von Hochgeschwindig,keitssystemen im Verkehrskorridor BERLIN SACHSEN PRAHA WIEN BRATISLAVA BUDAPEST (SIC)
Sowohl technische Parameter als auch raumentwicklungs-und politische wurden betrachtet. Im Ergebnis wurde ein weiterer Untersuchungsbedarf konstatiert, dem Transrapid gegenüber einem Hochgeschwindigkeitszug der Vorzug eingeräumt. Die Arbeit des Teams aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft wurde u.a.auch in Brüssel gewürdigt. Eine Weiterführung erfolgte nicht, u.a. durch das Ausscheiden des Projektinitiators (Dr.Trawnicek) aus dem aktiven Dienst.
Administrator-Antwort von: induadmin
Lieber Herr Dr. Trawnicek,

vielen Dank für Ihren interessanten Beitrag aus der Praxis und Geschichte des Transrapid, den ich leider erst sehr spät freischalten konnte. Es gab in jüngster Zeit sehr viele missbräuchliche Einträge (Massenwerbung etc.), die das Auffinden der echten sehr schwierig gemacht hatte. Ich hoffe, dass das nun wieder besser gelingt.

Tatsächlich habe ich Ihre umfassende Untersuchung schnell finden können. (https://docplayer.org/60944503-Vergleichende-untersuchung-von-hochgeschwindigkeitssystemen-im-verkehrskorridor-berlin-sachsen-praha-wien-bratislava-budapest.html). Sie liest sich sehr vielversprechend, allein schon im Hinblick auf das hohe Potenzial der Reisezeitverkürzungen und bald wieder aktuelle Herausforderungen Kurzstreckenflugverkehr klimafreundlich zu ersetzen. Aber auch die entstehenden Möglichkeiten auf den konventionellen Strecken (Stärkung des Güterverkehrs etc.) sind ein selten näher betrachteter Aspekt. Es ist umso bedauerlicher, dass auf dieser Untersuchung später nicht weiter aufgebaut wurde, da ja im Nachgang der Umsetzung der chinesischen Transrapidstrecke bei Max Bögl auch noch einige Einsparungspotenziale bei der Errichtung des Fahrweges gehoben wurden.
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